Backbube goes DIY: Stempelbox

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Ja, richtig gelesen. Auch ich mutiere in letzter Zeit zum DIY-Fan. Gestern war ich mal wieder bei IKEA, zur Entspannung von der strapazierenden Zugfahrt von Hamburg nach Ulm. Als ich mich so durch das Sortiment shoppte, kamen mir auf einmal hunderte (naja gut, eigentlich nur 3) DIY-Ideen in den Kopf, die ich euch nun nach und nach vorstellen möchte. Da dies mein erster DIY-Beitrag ist, hoffe ich, dass meine Erklärungen verständlich sind, wenn nicht, dann schimpft mich. Wie die meisten Blogger bin auch ich ein Riesen Fan von Stempeln. Doch sie purzeln immer irgendwo herum, ich find sie nicht, oder sie werden von Mainzelmännchen entführt. Und als ich gestern an der Bad-Aufbewahrungsbox DRAGAN von IKEA vorbei kam, kam mir die zündende Idee.

DIY-Stempelbox

Backbube-DIY: Stempelbox: Das MaterialDas braucht ihr dazu:

  • DRAGAN Badezimmer-Set, 2-tlg. (es gibt eine kleine und eine große Dose, die Maße in Klammern sind immer die für die große Version)
  • 1 Stück schwarzen Fotokarton
  • 1 Stück weißen Fotokarton
  • 1 Overhead-Projektor-Folie
  • Lineal
  • Bleistift
  • Folienstift (wasserlöslich)
  • Schere
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Weißes & schwarzes Stempelkissen
  • Stempel

Schritt 1 & 2: Zeichnet mit Bleistift und Lineal auf ein Stück weißen Karton ein Rechteck mit den Maßen 8,5 cm x 13,5 cm (bzw. 10,2 cm x 15,2cm) Macht das gleiche mit dem wasserlöslichen Folienstift und der Folie. Schneidet anschließend beide Rechtecke aus.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 1 & 2

Schritt 3: Stempelt nun auf den weißen Karton alle Stempel, die in der Box aufbewahrt werden sollen. Das könnt ihr kreuz und quer machen oder schön geordnet. Natürlich könnt ihr statt schwarzer Tinte auch eine andere Farbe benutzen.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 3

Schritt 4: Wenn die Tinte getrocknet ist, legt ihr das Stück Karton in die Box und obendrauf die Folie. Die Folie ist aus zwei Gründen da:

  1. schützt sie den weißen Karton vor Tintenresten, die eventuell noch an den Stempeln haften, wenn ihr sie in die Box tut
  2. könnt ihr so alle neuen Stempel, die dazukommen mit auf den weißen Karton stempeln. Würdet ihr den Karton mit Klebefolie bekleben, müsstet ihr jedes Mal extra wieder ein neues Stück ausschneiden.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 4

Schritt 5: Kommen wir nun zum Deckel. Ihr verfahrt genau gleich wie beim Boden, allerdings nun farbvertauscht, d.h. ihr nehmt schwarzen Karton und weiße Stempelfarbe. Ihr zeichnet wieder ein Rechteck mit den Maßen 8,5 cm x 13,5 cm (bzw. 10,2 cm x 15,2cm), schneidet es aus & bestempelt es mit allen Stempeln, die in die Box kommen.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 5

Schritt 6: Klebt den bestempelten Karton auf die Oberseite des Deckels. Das könnt ihr entweder mit doppelseitigem Klebeband oder mit Masking Tape machen.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 6

Schritt 7 & 8: Stellt nun alle Stempel in die Box & legt den Deckel obendrauf und ab nun wisst ihr immer, welcher Stempel in welcher Box ist.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 7 & 8

Natürlich sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die Box außen komplett mit Maskingtape verzieren, bemalen oder bekleben. Ihr könnt die Farben der Kartons und der Stempelkissen ändern. Wie es euch gefällt.

Backbube-DIY: Stempelbox: Fertig

Ich hoffe euch hat mein erster, offizieller DIY-Beitrag gefallen. Ich denke, meine Erklärungen sind halbwegs verständlich, oder? Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, her damit. Feel free to say your Kritik. *hihi*. Tschuldigung, dass die Bilder etwas dunkler geworden sind, aber hier ist es schon den ganzen Tag trüb und regnerisch. Ich brauch endlich ne Lichtbox. Muss ich wohl mal meinen Dad ganz lieb fragen. Der hat nämlich eine.

Woher habe ich das Material?

  • DRAGAN Badezimmer-Set, 2-tlg.: IKEA
  • „Backbube-„, „www.backbube.wordpress.com-“ & Logostempel: Casa di Falcone
  • „♥ von Herzen“, „Hausgemacht von mir für dich“, „Wimpelkette“, „Liebe“, Mini-Stempel „Herz“ & „Blatt“, weißes Stempelkissen: bastisRIKE
  • „Nur für dich“-Stempel: weiß ich grad nicht mehr
  • Masking Tape, Pappe, Folie: Künstlerbedarf

May the whisk be with you,

Euer Backbube

BLOGST – Brilliant Lustig Originell Genial Super Toll

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Was für ein Wochenende. Ich habe einen weiten Weg auf mich genommen um zur BLOGST Konferenz nach Hamburg zu reisen (und hab meine Kamera vergessen, darum mal wieder Bilder von Instagram). ABER ich muss sagen: Jede einzelne Minute der Hinfahrt war es wert. Ich hab sie alle getroffen, meine „Idole“! Genauer gesagt die beiden Menschen, die hinter den Blogs stehen, die ich mag, nein liebe, nein ANBETE. Die mich seit meinen Anfängen begleiten und die für mich so etwas wie Vorbilder sind. Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe & Daniela von „Ein klitzeklein(es) Blog“. Beide waren bei ihren Vorträgen tierisch aufgeregt, aber Mädels lasst euch sagen: Ihr wart Zucker(süß). Ihr habt so viel Herz und Leidenschaft in eure Blogs gesteckt und genau das hat man bei euren Vorträgen gespürt, genau das hat euch noch sympatischer gemacht, als ich ohnehin schon dachte, dass ihr seid (war das Deutsch?). Naja, ihr wisst ja was ich meine.

BLOGST-Buchstaben im Werkheim Hamburg

Aber nicht nur die beiden waren da, auch viele weitere Verfasserinnen von Blogs, die ich regelmäßig lese. Zwei davon haben die BLOGST Konferenz ins Leben gerufen und – man muss es so sagen – brilliant organisiert. Clara von tastesheriff und Ricarda von 23qmStil. Die beiden haben sich unglaublich ins Zeug gelegt, und viele tolle ReferentInnen organisiert, die über Themen gesprochen haben, die uns Blogger alle interessieren.

BLOGST Programm vom Sonntag

Am Samstag Morgen stellten sich Thea und Toni vom SisterMag die Frage ob Bloggen belanglos sei (ganz klar mit NEIN zu beantworten) Danach gab uns Anna von Dawanda einen Einblick ins Thema DIY. Dann gabs leckeres Mittagessen, gefolgt vom Workshop „Bloggen als Business“ & einem Vortrag von Edelmann PR zum Thema „Blogger Relations“ & schließlich stand Anwalt Christian Solmecke von WBS vor uns, der uns mit allerlei Wissenswertem über die Rechtslage beim Bloggen verblüfte. Der Tag endete mit der AfterWork Party, einer tollen Verlosung und einer kurzen Nacht.

Am Sonntag startete dann Dani vom klitzeklein Blog mit ihrem zauberhaften Vortrag „Vom Blog zum Buch“ in dem sie uns auf genau die gleiche Weise, wie sie es in ihrem Blog tut in ihren Bann zog. Danach hinterließ Angelika Schaff (http://ichweisswo.blogspot.de/ & http://reiseblogger-kollektiv.com/) mit einer grandiosen, offenen und direkten Präsentation einen bleibenden Eindruck bei mir und ich denke auch bei allen anderen. Und dann kam Stefan Bechstein und sprach das wichtige Thema „Suchmaschinenoptimierung“ an. Ganz besonders toll fand ich, dass er dabei immer wieder meinen Blognamen erwähnte, da ich mir mit „Backbube“ glaube ich ein ziemlich gutes Keyword verschafft habe. Dann gabs wieder ne Mittagspause, gefolgt von Jos Meijerhof’s Vortrag über Google Analytics. Dass die Organistoren von BLOGST sogar Google für sich gewinnen konnten ist meisterhaft. Lediglich mit dem letzten Beitrag vom Couch Magazin konnte ICH als Mann nicht ganz so viel anfangen, da für mich die Zeitschrift eher uninteressant ist, da es sich doch eher um ein typisches Frauenmagazin handelt.

Coole Location, Werkheim in Hamburg

Ricarda & Clara haben aber nicht nur die Referenten organisiert sondern auch für das ganze Drumrum gesorgt. Sponsoren wurden an Land gezogen, die uns mit einem unglaublich umfangreichen Goodiebag überrascht haben, wir wurden kulinarisch verwöhnt, das Hotel wurde organisiert und und und. Den beiden muss man auf jeden Fall ein großes Lob aussprechen, ach was, nicht nur eins sondern mehrere: Dafür, dass sie uns Bloggern mit BLOGST eine Plattform geschaffen haben, auf der wir uns austauschen & vernetzen können, dafür, dass alles bis ins kleinste Detail bestens organisiert war, dafür dass sie den Mut hatten, das alles auf die Beine zu stellen. Und dafür, dass sie bereits jetzt schon wieder an die nächste BLOGST Konferenz denken. Ich drück den beiden auf jeden Fall ganz fest die Daumen, dass BLOGST in Zukunft ein fester Bestandteil im Leben eines jeden Bloggers wird und dass sie nie den Mut und die Kraft verlieren, das alles auf die Beine zu stellen. Ich werde auf jeden Fall keine Kosten und Mühen scheuen, so oft wie möglich daran teilzunehmen, egal ob ich 10, 100 oder 1000 km dafür fahren oder fliegen muss.

Heißes Plätzchen oder auch Backbube

Durch all die tollen Vorträge wurden viele Fragen beantwortet, aber auch viele neue kamen auf. WAS will ich mit meinem Blog erreichen? WEN möchte ich erreichen? Was ist der rote Faden in meinem Blog? Viele Fragen, die ich mir zwar schon mal gestellt habe, die mich aber trotzdem während den Vorträgen und auch noch nachts im Hotelzimmer und auch auf der 7-stündigen Zugfahrt von Hamburg nach Ulm beschäftigt haben. Ich habe lange über diese Fragen nachgedacht und es arbeitet noch immer in meinem Kopf. Ich bin voll mit Ideen, die herausschießen wollen. Ich denke, dass das nicht nur mir so ging und ich bin mir sicher, dass sich auf vielen Blogs nach dieser informativen Konferenz einiges ändern wird. Sichtbar oder auch hinter den Kulissen.

BLOGST Buttons 6 Stück

Doch nicht nur neue Fragen haben sich aufgetan, sondern auch neue Kontakte. Ich habe einige tolle Blogs und die Menschen dahinter kennengelernt, mit denen ich sehr gern einmal zusammen arbeiten möchte. Die nähmarie, diekommode24 oder Aux délices d’Aurélie. Ich denke, das Vernetzen untereinander ist eine große Chance für alle Blogger und auch die Zusammenarbeit mit PR-Agenturen kann in Zukunft viel Positives hervorbringen. Die Essenz der Konferenz war sicherlich, dass man sich nicht unter Wert verkaufen sollte, wenn man darauf hin zielt, irgendwann mit dem Blog vielleicht auch mal Geld zu verdienen. Und dass man sich nicht dafür rechtfertigen muss, wenn aus dem Bloggen ein Job wird. All die tollen BloggerInnen da draußen leisten unglaublich viel, jeder steckt wahnsinnig viel Zeit, Liebe und auch Geld in seine Blogs und warum sollte man das nicht zurückbekommen – auch in finanzieller Form. Blogs sind schon lang kein belangloses Medium mehr. Warum darf man nicht mit etwas Geld verdienen, das einem Spaß macht? Ist das ein typisch deutsches Problem? All ihr Blogger & Bloggerinnen da draußen: Zieht euer Ding durch, folgt eurem Herzen, steckt all eure Leidenschaft und Liebe in euren Blog!! Und kommt zu BLOGST, ihr werdet es nicht bereuen.Ricarda & Clara - Organisatorinnen von BLOGSTZum Schluss möchte ich mich NOCHMALS bei Ricarda & Clara bedanken. Das Wochenende war unvergesslich und einfach unglaublich schön, gerade für mich als Blog-Neuling. Ich freu mich auf die nächste Ausgabe. Ach ja und fast vergessen. Danke auch an die Sponsoren: Medienpartner Couch Mag, Hauptsponsor Dawanda, Bemz, Bertine, Brita, Carmex, Edelman PR, Fashion for Home, Massivkonzept, Tchibo, zalando, die Präsent-Sponsoren und die Goodiebag-Sponsoren. Ach, und ich hab noch irgendwo nen kleinen Insider eingebaut. Wer findet ihn?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Tchibo „KEKSE!“ Blogparade oder „Geflügelte Zimt-Ziegen“

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Vor einigen Wochen hat mich die Firma TCHIBO angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte an der TCHIBO „KEKSE!“ Blogparade teilzunehmen. Dazu würden mir ein paar Backhelfer zugeschickt werden, mit deren Hilfe ich dann meiner Keksbacklaune freien Lauf lassen könnte. Am Ende solle man dann das fertige Rezept an Tchibo schicken, dort würde es dann auf dem Blog veröffentlicht werden und die Leser hätten eine Woche Zeit ihren Favoriten zu wählen. Also hab ich zugesagt und ich staunte nicht schlecht, als ein riesiges Paket vor meiner Haustür stand. Darin fand ich eine Porzellanetagere, eine Lebkuchenmann-Form, ein Ausstecher-Set für eine Keks-Krippe, Spekulatius-Backformen aus Silikon, eine Dauerbackmatte & Ausstecher für Tassen-Kekse. Ich konnte es gar nicht abwarten, das alles auszupacken und sofort zu benutzen. VIELEN HERZLICHEN DANK NOCHMALS AN TCHIBO FÜR DIESES TOLLE PAKET.

Ich habe tatsächlich alle 6 Artikel zum Backen benutzt, aber zwecks Chancengleichheit darf man bei der Blogparade natürlich nur ein Rezept an den Start schicken. Und darum musste ich mich zwischen meinen Geflügelten Zimt-Ziegen, den Gewürz-Tassen-Keksen mit Blattgold, dem Walnuss-Ingwer-Spekulatius & dem Christmas-Brownie-Man entscheiden. Und gewonnen haben die „Geflügelten Zimt-Ziegen“. Und hier kommt das Rezept:

Geflügelte Zimt-Ziegen

Zutaten:

  • 3 Eiweiß
  • 250g gesiebter Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Tropfen Bittermandel-Öl
  • 1 Tl Zimt
  • 300 g gemahlene (nicht abgezogene) Mandeln
  • Mandelblättchen
  • Zuckerguss
  • braune Zuckerschrift

Zubereitung:

Schritt 1: Das Eiweiß sehr steif schlagen. (Tipp: Wenn ihr mit einem Messer in den Schnee schneidet, sollte dieser Schnitt noch sichtbar bleiben) Nach und nach Puderzucker unterschlagen. Zwei gut gehäufte Esslöffel Eischnee beiseite stellen.

Schritt 2: Vanillezucker, Aroma, Zimt und die Hälfte der Mandeln vorsichtig unter den Eischnee heben. Dann die restlichen Mandeln esslöffelweiße unterheben, aber nur bis der Teig fast nicht mehr klebt.

Schritt 3: Arbeitsfläche mit Puderzucker bestreuen und die Masse ca. 5 mm dick ausrollen. Mit dem Schaf-Ausstecher aus dem TCHIBO Ausstecherformen-Set „Krippenspiel“ Schafe ausstechen, auf ein Backblech (mit der TCHIBO Dauerbackmatte belegt) legen und im vorgeheizten Backofen 20 – 30 Minuten backen (Ober-/Unterhitze 140-160 Grad, Heißluft 120- 140 Grad). Ich habe aus dem Schaf-Ausstecher einfach mal ganz frech einen Ziegenausstecher gemacht. Denn ich fand „Zimt-Ziegen“ klingt lustiger als „Zimt-Schafe“. Und ich finde es sieht doch schon sehr nach Ziegen aus, oder nicht?

Schritt 4: Kekse aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Dann Mandelblättchen mit Zuckerguss festkleben (zuerst die senkrechten Mandelblättchen von links nach rechts, dann das waagerechte „Deck“-Blättchen. Mit brauner Zuckerschrift noch ein Auge draufsetzen und fertig ;o)

Und wie findet ihr die kleinen, frechen Zimt-Zicken – äh, Ziegen? Ich habe sie unter all meinen anderen Backergebnissen deshalb auserwählt, da ich finde, dass sie an Niedlichkeit kaum noch zu übertreffen sind und sich bestimmt jeder freut, wenn sie aus meiner Keksdose direkt auf die Etagere fliegen und man sie genüsslich knabbern kann.
Ich hoffe, dass meine kleinen Zicklein gut ankommen und wünsche auch all den anderen Teilnehmern ganz viel Glück und viele Leser.

Natürlich werde ich euch auch nach und nach die anderen 3 Rezepte präsentieren, aber für heute war`s das erst Mal. Ein Bild mit meinen Kreationen zeig ich euch aber schon mal:

Ich freu mich nun auf die BLOGST-Konferenz in Hamburg, die dieses Wochenende stattfindet. Denn da treff ich all die tollen Mädels von all den tollen Blogs, die ich so klasse finde. Ein Traum wird wahr. Leider hab ich meine Kamera zuhause vergessen, aber das iPhone gibt ja auch was her. Viele Grüße aus dem Hotel und wie man in Hamburg so schön sagt:

„Hummel Hummel – Mors Mors“

Euer Backbube

Birnenkonfitüre mit Zimt & Vanille

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Ich liebe es, an kalten Herbsttagen ganz früh aufzustehn, kurz zu frühstücken, mich warm einzupacken und dann über den Markt zu laufen. Während langsam die Sonne aufgeht (das passiert tatsächlich immer wenn ich auf den Markt gehe), schlendere ich gern zwischen all den Ständen hin und her und lasse mich von den Farben und Gerüchen betören. Der Ulmer Wochenmarkt ist sehr groß und man findet dort wirklich alles, was das Herz begehrt. Und es gibt viele regionale Bauern, die dort ihre erntefrische Ware verkaufen. Ich lege großen Wert darauf nur das Obst und Gemüse zu kaufen, das die Saison auch tatsächlich hergibt. Erdbeeren im November werde ich niemals kaufen. Letzte Woche war ich zur Entspannung von dem ganzen Umzugsstress auf dem Markt und habe frische Birnen und Äpfel gekauft, die nun zu Marmelade und anderen Leckereien verwandelt werden. Heute habe ich eine wunderbare Birnenkonfitüre mit Zimt und Vanille für euch gekocht

Birnenkonfitüre mit Vanille & Zimt

Zutaten:

  • 550 g reife Birnen
  • Mark einer Vanilleschote
  • ½ Päckchen Zitronensäure
  • 1 Tl Zimt
  • 250 g Gelierzucker 2:1
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Schritt 1: Alle Birnen waschen, schälen und 500g in große Stücke, sowie 50 g in kleine Stückchen schneiden. Die kleinen Stücke zur Seite stellen & mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die großen Birnenstücke mit Zimt, Zitronensäure & Zimt mischen und mit dem Stabmixer fein pürieren.

Schritt 2: Den Gelierzucker zum Birnenmus geben und nochmals mit dem Mixer unterrühren. Dann aufkochen bis die Konfitüre sprudelt. Sobald dies der Fall ist werden die beiseite gestellten Birnenstücke mit unter das Mus gerührt. Ab dann beginnt die tatsächliche Kochzeit. 4 Minuten kochen und in heiß ausgespülte Gläser füllen. Wer es richtig zimtig mag, kann in jedes Glas eine halbe Zimtstange legen und dann die Konfitüre einfüllen. Die Gläser sofort verschließen und kopfüber auskühlen lassen.

Wenn ihr diese köstliche Konfitüre morgens auf euer Frühstücksbrot streicht, dann führt es zu eurem Mund, und in dem Moment, in dem ihr ein Stück davon abbeißt, schließt die Augen. Dann stellt euch vor, wie ihr über eine Streuobstwiese lauft. Der Nebel steigt von den Halmen auf, die Sonne teilt mit ihren Strahlen die weißen Schwaden und der Raureif auf dem Gras beginnt zu glitzern. Ihr greift mit eurer Hand nach einer saftigen Birne, die vor euch an einem Ast hängt und beißt genüsslich hinein. Wenn ihr die Augen öffnet wird euer Herz schreien: „Mehr davon, entführe mich nochmal in diesem Traum.“ Ich sage euch: „Tut es! Genießt jeden einzelnen Bissen.“ Ihr werdet es nicht bereuen.

Ich möchte noch kurz einen kleinen Dank aussprechen: Ich habe wirklich die TOLLSTEN Leser. Obwohl ich schon länger nichts mehr veröffentlicht habe, habt ihr mir die Treue gehalten und meinen Blog besucht. DANKESCHÖN auch an alle, die meine Rezepte ausprobieren und mir davon berichten. Das macht mich glücklich. Da nun endlich mein Umzug vollbracht ist, werde ich euch in den nächsten Wochen endlich wieder neue Rezepte & bald auch ein paar kleine Eindrücke aus meiner neuen Wohnung zeigen können.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Kommt mit mir nach Nimmerland: Peter Pan-Cakes

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Habt ihr euch nicht schon immer mal eine kleine Fee gewünscht, die einfach ein bisschen Feenstaub streuen muss und all eure Wünsche gehen in Erfüllung? Ich werde heute das Privilieg genießen, für 2 Stunden meine eigene Tinkerbell zu haben. Denn heute ist die Premiere von „Peter Pan“ und da ich niemand geringeren als Peter höchstpersönlich spiele, habe ich zumindest auf der Bühne, meine eigene kleine Fee. My very own Tinkerbell. Gespielt von meiner bezaubernden Kollegin Lea. Sie ist einfach „skibidibidubadibub“ – wie Tinkerbell sagen würde. Ich freu mich auf die Premiere und auf alles was dazu gehört.

Denn genauso wie es Tradition beim Theater ist, auf „Toi Toi Toi“ nicht mit „Danke“ zu antworten (das bringt Unglück), so ist es auch schon ein ungeschriebenes Gesetz, Premierengeschenke zu machen. Und da freu ich mich schon drauf. Und ich habe mir etwas ganz Besonderes für meine Kollegen überlegt. Ich wollte etwas schenken, das mit dem Stück zu tun hat. Etwas selbstgemachtes. Etwas zauberhaftes. Etwas einmaliges. Und die Idee schoss mir in den Kopf als ich das Wort „Pancakes“ laß. Ich verschenke eine Mischung für Peter’s Pan-Cakes. PAN-Cakes. Was für ein Wortspiel. Und was für eine Idee. Das passende Rezept habe ich auf diesem Blog gefunden.

Ihr braucht für ein Milchfläschchen mit 0,25l Inhalt:

  • 120 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver

Die Pan-Cake-Mischung habe ich in kleine Milchflaschen verpackt, den Schraubdeckel mit Masking-Tape zugeklebt und mit einem tollen Etikett versehen. Dank dem Blog www.katharinakocht.com wurde ich auf den Jam Labelizer aufmerksam. Dort könnt ihr euch tolle Labels designen, einige davon sogar kostenlos. Die Flaschen waren also fast fertig. Doch etwas fehlte noch. Der Feenstaub. Irgendwie wollte ich auch den Feenstaub von Tinkerbell mit einbauen. Doch wie? Zuerst dachte ich an Blattgold in der Mischung (zu teuer und schmeckt nach nix), dann an Zuckerperlen in einem extra Tütchen (das war mir zu einfach). Als ich aber in der Stadt war, um grüne und gelbe Bänder zu besorgen, kam ich im Bastelgeschäft auf die zündende Idee: Da gibt es diese kleinen Plastikkugeln, die man selbst befüllen kann. Und da ich noch grüne Schokoherzen (aus meinem Lieblingsschokoladen, gibts leider keinen Onlineshop) und gelbe Nonpareilles (von HIER) aus Zucker zuhause hatte, wusste ich auch sofort, was ich in diesen kleinen Dingern – nennen wir sie Feenstaubbeutelkugeln – verstauen würde. Also hab ich die eine Hälfte mit den süßen Herzen & die andere Hälfte mit den Nonpareilles gefüllt, mit Maskingtape verschlossen und mit farblich passenden Bändern als Feenstaubbeutel mit an die Pan-Cake-Flasche gehängt. So kann jeder nach dem Backen der Pan-Cakes noch etwas knusprigen Glitzerstaub über die kleinen Leckerbissen streuen.

Damit die Beschenkten auch wissen, wie sie die Mischung zubereiten müssen, habe ich folgenden Text auf die Rückseite der Premierenkarten (auch die sind Tradition) geschrieben:

„Nimm 3 Eier & trenne sie. Mische die Eigelbe mit 120 ml Milch und Peter’s Pan-Cake-Mischung. Dann schlage das Eiweiß steif und hebe es vorsichtig unter. Daraufhin erhitze ein wenig Butter in einer Pfanne und backe die Pan-Cakes aus. Übergieße sie mit Ahornsirup oder einer Marmelade deiner Wahl und streue den Feenstaub darüber.“

Während ich diesen Beitrag online stelle sitze ich bereits in der Maske und mach mich für das Stück fertig. Ich hab den Artikel gestern Abend noch vorbereitet und wollte ihn erst dann veröffentlichen, wenn die Chance, dass einer der Beschenkten den Beitrag vorher liest, gleich null ist. Nun sitz ich also in der Garderobe, zusammen mit Wendy, Tinkerbel & Hook. Die drei werden wohl gleich ihr Geschenk bekommen und ich hoffe, sie freuen sich darüber.

In wenigen Stunden fliege ich dann über die Dächer Londons, streite mich mit meiner Fee, spiele mit den verlorenen Jungs, tanze mit Wendy & kämpfe mit Hook. Und das alles in Nimmerland. Und „Nimmerland hört niemals auf, solang dein Traum besteht.“

Und nun spiele ich noch „Gute Fee“. Den kleinen Kürbisanhänger des Herbst-Give-Away-Gewinnspiels hat gewonnen: saskia vom Blog saskiarundumdieuhr. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und vielen Dank auch an alle anderen Teilnehmerinnen für’s Teilnehmen.

May the Fairy be with you,

Euer Backbube

Sultan’s Delight & Herbst-Give-Away

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Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeee! So, das musste jetzt mal sein. Ich gehe gerade auf dem Zahnfleisch, wie man so schön sagt. Premiere am Sonntag, Werbespot-Dreh am Montag und nächste Woche der Umzug. Alles auf einmal, wie immer. Ich komm nicht mal zum Backen, was für mich sehr schlimm ist. Das Gefühl, das in mir aufkommt könnte man wahrscheinlich am besten mit „Entzugserscheinung“ bezeichnen. Aber zum Glück ist Ende nächster Woche alles erstmal etwas entspannter. Da ich nicht dazu komme, euch etwas leckeres zu zaubern, werde ich euch nun davon berichten, wie ich indirekt etwas für die Kaffeehaus-Kette Coffee Fellows gezaubert habe. Dort gab es nämlich Mitte des Jahres eine Ausschreibung, bei der man ein neues Wintergetränk vorschlagen konnte. Ich hab mir ein paar Gedanken gemacht, und daraus entstand die Idee für das Getränk „Sultan’s Delight“ (wer den vorherigen Beitrag gelesen hat, wird merken, dass ich einfach immer an den Orient denke). Ich habe mir folgende Kombination ausgedacht und an Coffee Fellows geschickt:

  • eine Hälfte Kaffee
  • eine Hälfte heiße Zartbitterschokolade
  • Zimt
  • Kardamom

Und dann hieß es warten, warten, warten! Und eines Tages kam dann eine E-Mail, und nachdem ich sie gelesen hatte, zog sich ein Lächeln über mein ganzes Gesicht, denn ich hatte tatsächlich gewonnen. Und seit dem 1.Oktober 2012 gibt es nun „mein“ Sultan’s Delight in allen Coffee Fellows Fillialen in Deutschland. Mein vorgeschlagenes Rezept wurde zwar etwas geändert (Latte Macchiato mit dunkler Schokolade & Lebkuchensirup) aber es schmeckt genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Wenn ihr nun also mal an einer Coffee Fellows Filliale vorbeikommen solltet, dann trinkt doch mal einen „Sultan’s Delight“ und sagt mir, wie es euch schmeckt. Wie das Getränk ausgewählt wurde, und alles rund um den Wettbewerb, das könnt ihr nun im folgenden Interview erfahren, denn der Chef der Ulmer Filliale, der in der Jury saß, hat sich zu einem Interview mit mir bereit erklärt. Und bitte:

Backbube: Hallo Mario.

Mario: Ciao Markus.

Backbube: Du warst beim Winter-Special-Wettbewerb von Coffee Fellows in der Jury, die entscheiden sollte, welches Getränk den Wettbewerb gewinnt und ins Winter-Sortiment von Coffee Fellows aufgenommen wird. Wie kam es dazu? Wurdest du gefragt, oder hast du dich selbst angeboten?

Mario: Die Jury bei diesem Wettbewerb besteht aus dem CF Beirat  (dieser besteht aus 3 Vertretern der Systemzentrale und 3 Vertretern der Partner) und da ich seit ca. 3 Jahren im Beirat tätig bin, war ich natürlich auch einer der Juroren.

Backbube: Der Wettbewerb wurde ja auch groß bei Facebook beworben. Gab es viele Vorschläge, oder war das Angebot überschaubar?

Mario: Wir haben den Wettbewerb zusätzlich auch nochmal intern an alle Mitarbeiter ausgeschrieben und somit kamen wirklich sehr viele tolle Ideen zusammen.

Backbube: Nach welchen Kritierien entscheidet die Jury, ob das Getränk ins Sortiment aufgenommen wird? Gibt es konkrete Punkte die wichtig sind, die ein Getränk von Coffee Fellows auf jeden Fall erfüllen sollte?

Mario: Da gibt es so einige Punkte, in der Regel läuft das so ab: unsere Marketingabteilung selektiert schon mal alle Produkte, die wir vielleicht schon mal im Sortiment hatten oder die es in ähnlicher Form bei einem unserer Mitbewerber gibt, aus. Anschließend schauen wir, welche Ideen sich in der Praxis umsetzen lassen, hier ist zum Beispiel die Produktverfügbarkeit oder das Handling mit den Zutaten für uns ganz wichtig. Und zum Schluß sitzen wir in unserer Runde in einem unserer Coffee Shops und verkosten die restlichen Einsendungen.

Backbube: Warum habt ihr euch für mein Getränk „Sultan’s Delight“ entschieden? War die Wahl eindeutig, oder gab es noch weitere Favoriten?

Mario: Dein „Sultans´s Delight“  passt perfekt in unser Winter Sortiment, es schmeckt wirklich super lecker und ist total easy im Handling….  Danke Markus für dieses tolle Produkt, ich bin fest davon überzeugt das er einige Kunden glücklich macht!  Es gab da noch eine weitere tolle Idee die ganz knapp an deiner Kreation gescheitert ist, aber so ist es nun mal im Wettbewerb, es kann halt nur einen geben….. 😉

Backbube: Wird es in Zukunft wieder solche Wettbewerbe geben?

Mario: Aber klar doch, wir führen diesen Wettbewerb 2 mal im Jahr durch, den nächsten Aufruf starten wir im Jan / Feb 2013.

Backbube: Vielen Dank für das Interview.

Und so sieht das Werbefoto zum Getränk aus. Als ich es zum ersten Mal gesehn hab, wurde mir dann so richtig bewusst, dass ich gewonnen habe. Und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Und es schmeckt wirklich unglaublich lecker, herb und süß zugleich. So wie ich es mir vorgestellt hatte. Und dann diese tollen winterlichen Gewürze. Himmlisch. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Coffee Fellows bedanken, dass ihr mein Getränk ausgewählt habt: DANKESCHÖN!!!!!

So, das war Zauberei Nummero Uno. Und nun kommt noch eine weitere Überraschung für euch. Denn meine Mutter hat auch etwas wunderschönes gezaubert. Am 3.Oktober feierte sie mit ihrem Laden im Allgäu einjähriges Jubiläum und passend zum Herbst hat sie einen kleinen süßen Glas-Kürbis-Anhänger gemacht. Ich hab meinen Hundeblick aufgesetzt und den Anhänger für euch abgestaubt. Und der wird jetzt verlost.

Was ihr tun müsst, um in den Lostopf zu hüpfen? Hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und sagt mir, was ihr am Herbst am meisten mögt. (Kommentare bei Facebook zählen nicht, diesmal gibts nur diese eine Möglichkeit um zu gewinnen) Das Gewinnspiel endet bereits am Samstag, den 20.10.2012 um 20 Uhr.

Viel Glück und drückt mir die Daumen, dass ich die nächste Woche überlebe.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Ein orientalischer Traum…. Feigen-Maracuja-Tarte

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Der Herbst zeigt sich in diesem Jahr zumindest hier in Ulm wieder mal von seiner schönsten Seite. Die Blätter haben sämtliche Rot-, Gelb- und Orange-Töne angenommen, in manchen Gärten blühen noch die Rosen und auch auf meinem Balkon sieht man noch das ein oder andere Pflänzchen. Ein richtig schöner Herbststurm lässt zwar noch auf sich warten, aber der kommt bestimmt. Heute regnet es in Strömen, es ist kalt und nass –  genau so wie ich es mag (ja, ihr dürft mich jetzt für verrückt halten) – genau das richtige Wetter, um es sich gemütlich zu machen und die leckere Tarte mit Obst zu essen, die ich gestern Abend gebacken habe.

Da ich total auf alles stehe, was mit dem Orient zu tun hat, musste es eine Tarte mit Feigen sein. Ich weiß, Orient und nasses, kaltes Herbstwetter passt nicht zusammen – für mich jedoch schon, denn wenn es draußen so trüb und regnerisch ist, dann mach ich es mir zuhause gemütlich, mit einer heißen Tasse Apfeltee, mit selbstgebackenen Leckereien, die den Raum mit einem herrlichen Duft füllen, überall brennen Kerzen. Und diese Stimmung, die sich dann verbreitet, die verbinde ich mit dem Orient. Und damit auch ihr dieses Gefühl nachempfinden könnt, kommt hier das Rezept für die leckere Feigen-Maracuja-Tarte. (nicht wundern, wenn die Schrift auf den Bildern anders aussieht. Mein Laptop-Akku ist leer, das Ladekabel kaputt und ich muss auf Ersatz warten. Auf dem alten PC sind die ganzen Programme nicht drauf, mit denen ich normal die Bilder bearbeite.)


Feigen-Maracuja-Tarte

Zutaten: (für den Teig)

  • 170 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 90 g weiche Butter
  • 2 EL kaltes Wasser

Zutaten: (für den Belag)

  • 2 Eigelb
  • 12 g Speisestärke
  • 70 g Zucker
  • 125 g Sahnequark
  • 200 g Schmand
  • 100 ml Maracuja-Nektar
  • 4 große, reife Feigen

Zubereitung:

Schritt 1: Eine Tarteform (ca.26 cm Durchmesser) fetten. Alle Zutaten für den Teig mit den Händen zu Streuseln verkneten, in die Tarteform schütten und als Rand und Boden andrücken. Dann ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Schritt 2: Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Alle Zutaten für den Belag mischen, außer den Feigen. Gut verquirlen, den kalt gestellten Boden aus dem Kühlschrank nehmen, sofort die Creme darauf verstreichen und ca. 20 Minuten backen.

Schritt 3: Feigen waschen und in Scheiben schneiden. Kuchen nach 20 Minuten aus dem Ofen holen, die Feigen darauf verteilen und weitere 15 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Fertig!!

Die Tarte schmeckt herrlich fruchtig und durch die Maracujacreme bekommt sie eine ganz besondere Frische. Dazu passt ein Glas Apfel- oder Gewürztee, das ihr nach Belieben mit arabischem Zucker süßen könnt. Der arabische Zucker passt zu vielem, zu Tee, Gebäck, Desserts und Kaffee. Arabischer Zucker?? Was ist das? Geht ganz leicht: Mischt einfach 200 g Zucker mit folgenden Zutaten:

  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • Mark einer halben Vanilleschote

Ihr müsst das Rezept wirklich unbedingt ausprobieren. Es ist super einfach, und kann beliebig variiert werden. Tauscht doch einmal den Maracuja-Nektar gegen einen anderen Saft aus und variiert mit dem Fruchtbelag. Würde mich freuen, von euren Kreationen zu hören. Den Teig könnt ihr als Grundlage für viele Pies & Tartes benutzen. Wie wär’s denn mal mit einem Key Lime Pie mit Baiserhaube oder einer Birnen-Chilli-Tarte?

Die Feigentarte hat mich leider auch zu einem kleinen Shoppingtrip verleitet, denn ich wollte die Fotos schön orientalisch aussehen lassen. Servietten, ein Teller und ein bisschen Deko. Aber hat sich gelohnt. Ich find die Fotos sehen zum Anbeissen aus, oder? Und wieder ein paar Dinge mehr, die in einem Umzugskarton verschwinden werden. Nur noch wenige Tage dauert es nämlich, dann werden wir in unsere neue Wohnung einziehen. Morgen früh wird endlich die Küche geliefert –  die Küche, auf die ich ich schon so sehnlich warte. Endlich eine offene, helle, weiße Küche mit jeder Menge Platz für meine Backleidenschaft. Und wie sieht eure Traumküche aus?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Slutty Brownies – dafür würde man alles tun!!

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Es ist schon viel zu lange her, dass ich mein letztes Rezept veröffentlicht habe. Der Grund für diese lange „Backpause“ ist, dass am 21.Oktober die Premiere von „Peter Pan“ am Alten Theater Ulm ansteht, und wir uns nun in der Endprobenphase befinden. Lieder & Szenen müssen aneinander gereiht werden, Choreografien erlernt und eingebaut werden & Kostüme wollen angepasst werden. Doch damit nicht genug. Vor einigen Monaten habe ich ja die Regie beim „Froschkönig“ gemacht und nun wurde das Stück ausgebaut und für die große Bühne neu inszeniert. Normalerweise wird das Stück von zwei reizenden Schauspielkolleginnen gespielt, doch eine davon konnte am Tag der Premiere nicht da sein, also habe kurzerhand ich die Rolle übernommen. Für die Premiere vom Froschkönig musste natürlich etwas Gebackenes her. Also habe ich nachts, nach der Probe, Magazine und Backbücher durchgeblättert und mich für Slutty Brownies entschieden.

Slutty Brownies (aus der LECKER Bakery)

Zutaten (für den Cookie-Teig)

  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 125 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 175 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Zutaten (für den Brownie-Teig)

  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 250 g Butter
  • 3 Eier (Größe M)
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 75 g Mehl
  • Salz
  • ca. 250 g Oreo-Kekse

Zubereitung:

Schritt 1: Schokolade hacken. Butter, Zucker & Salz cremig aufschlagen. Das Ei unterrühren. Mehl & Backpulver mischen & unterrühren. Schokolade unterheben. Den Teig mit einem Löffel in eine mit Backpapier ausgelegte, eckige Backform (ca. 20×25 cm) streichen. Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.

Schritt 2: Kuvertüre hacken & mit der Butter zusammen im Wasserbad schmelzen. Leicht abkühlen lassen. Eier, Vanillezucker & Zucker verrühren und anschließend die leicht abgekühlte Schokobutter unterrühren. Mehl & 1 Prise Salz mischen und unterrühren.

Schritt 3: Oreo-Kekse auf dem Cookie-Teig verteilen und mit der Schokomasse übergießen. Glatt streichen und im Ofen 30-35 Minuten backen.

Die Slutty Brownies sind wirklich unfassbar lecker. Warum man dieses tolle Backwerk als „schlampig“ bezeichnet, kann ich mir nur so erklären:

  1. Man kann nie genug davon kriegen
  2. Man wird sofort und unwiederuflich süchtig danach &
  3. Bei übermäßigem Verzehr dieser schokoladigen Sünde geht man ganz schön „schlampig“ mit seinen Pfunden um *hihi*.

Die Brownies kamen sehr gut an auf unserer kleinen Premierenfeier und manche sagten sogar, sie würden wohl nachts von den Dingern träumen. Da hat mein männliches „Bree-van-de-Kamp-Herz“ einen Satz gemacht. Ja es hat einen Satz gemacht. (Jetzt baue ich schon Zitate aus Filmen in meinen Blog ein. Wer weiß denn welches Zitat ich meine und aus welchem Film es stammt???).

Ich freue mich schon auf das kommende Wochenende. Denn am Sonntag ist wieder das große Glashüttenfest in Schmidsfelden im Allgäu. Meine Eltern feiern das 1-jährige Jubiläum ihres Glasperlenstudios und ich bin sicher, dass ich euch ein schönes Give-Away mitbringen werde. Denn die 500 Facebook-Fans sind bald erreicht und das muss belohnt werden. Ich bin wirklich stolz, dass mein Blog so gut ankommt und ich freue mich über all eure lieben Kommentare auf dem Blog und bei Facebook. Da macht das Schreiben gleich doppelt so viel Spaß.

May the whisk be with you,

Euer Backbube.

Ein kleiner Wintervorbote: Leckerer Bratapfel-Grieß-Kuchen

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Ich weiß auch nicht, was mich gestern abend dazu verleitet hat, aber: Ich habe den Winter kulinarisch eingeläutet! Vielleicht trieb mich die Tatsache, dass ich im Winter endlich meine neue Küche benutzen kann, dazu? Oder es war der eisig kalte Wind, der mir um die Nase wehte, als ich von der neuen in die alte Wohnung spazierte? Oder war es einfach meine grenzenlose Zuneigung zum Winter? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Aber aus irgendeinem Grund wird es schon passiert sein, dass ich gestern abend plötzlich Lust auf Bratäpfel bekommen habe.

Diese warmen Äpfel aus dem Ofen mit dieser leckeren Zimt-Rosinen-Walnuß-Honig-Füllung, die den ganzen Raum mit einem weihnachtlichen Duft erfüllen. Allein beim Gedanken an einen Bratapfel bin ich gestern dahingeschmolzen, wie Halbfettmargarine in einer rostfreien Edelstahlpfanne. *haha* Also mussten Bratäpfel her!! Aber natürlich nicht auf gewöhnliche Art und Weise, sondern in Form eines Kuchens. Und da fiel mir ein Rezept ein, das ich mal vor vielen, vielen Jahren aufgeschrieben hatte. Das Rezept für einen herrlich kalorienarmen Bratapfel-Grieß-Kuchen. Also hab ich ihn gebacken. Und heute morgen bin ich dann extra ganz früh aufgestanden. Denn ich hab irgendwo einmal gehört, dass das Licht beim Sonnenaufgang das Beste für Fotos sein soll. Und dem kann ich nur zustimmen. Ich bin zum ersten Mal richtig zufrieden mit den entstandenen Fotos. Und in den schwarzen Metalldeckel meiner Gartenbox bin ich sowieso schon verliebt. Der sieht einfach immer wieder anders aus. Toll!

Bratapfel-Grieß-Kuchen

Zutaten:

  • 30 g Rosinen
  • 30 g Walnusskerne
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Limette
  • 8 kleine saftige Äpfel
  • 1 EL Honig
  • 1 Tl Zimt
  • 75 g Joghurtbutter
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 125 g brauner Rohrzucker
  • 400 g Joghurt (1,5 % Fett)
  • 1 Vanilleschote
  • 300 g Weichweizengrieß
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

Schritt 1: Rosinen in einer Schale mit warmem Wasser einweichen. Walnüsse fein hacken. Zimtstangen einmal quer & längs halbieren. Limette heiß abspülen, trockenreiben und die Schale fein abreiben, halbieren & eine Hälfte auspressen. Äpfel waschen, trockentupfen und Kerngehäuse entfernen. Die Aushöhlungen mit Limettensaft bestreichen.

Schritt 2: Rosinen in einem Sieb abtropfen lassen & mit Honig und Walnüssen, sowie etwas Zimt vermischen. Die Mischung in die Äpfel füllen & mit den Zimtstangen garnieren.

Schritt 3: Butter in einem kleinen Topf zerlassen; 2 EL Butter entnehmen und beiseite stellen. Eine Springform (26–28 cm Ø) mit flüssiger Butter einstreichen und mit Semmelbröseln ausstreuen.

Schritt 4: Eier, Salz und Zucker mit den Quirlen eines Handmixers dickschaumig aufschlagen. Joghurt, Limettenschale, Vanille & flüssige Butter (aus dem Topf) gründlich unterrühren. Grieß und Backpulver mischen, zufügen und alles mit den Knethaken des Handmixers zu einem glatten Teig verrühren. Teig in die Form füllen und glattstreichen. Gefüllte Äpfel in den Teig setzen. Mit der beiseite gestellten flüssigen Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft 160 °C, Gas: Stufe 2–3) etwa 40 Minuten backen. Nicht länger, sonst wird der Kuchen trocken. Kuchen abkühlen lassen, mit einem Messer am Rand der Springform entlang fahren und mit Puderzucker bestäuben.

Jede/r, die/der in dem Moment, als ich den fertigen Kuchen aus dem Ofen geholt habe, in unsere Wohnung gekommen wäre, hätte sicherlich gefragt „Ja ist denn heut´schon Weihnachten?“.Und ich hätte gesagt: „Nein, leider nicht! Aber ist es nicht schön, wenn draußen Schnee liegt, überall Lichterketten und Kerzen glitzern, und Lebkuchenduft deine Sinne vernebelt? Wenn es still wird auf den Straßen, wenn sich das Mondlicht auf den weißen Feldern spiegelt, wenn man sich zuhause einkuscheln kann und einen leckeren, warmen Bratapfelkuchen genießen kann?“ Der- oder diejenige hätte vermutlich den Kopf geschüttelt und sich gefragt, ob ich noch zu retten bin. Wenn es um Winter & Weihnachten geht kann ich aber nur eines sagen: ICH BIN NICHT ZU RETTEN. ICH LIEBE NUNMAL DEN WINTER.

Von mir aus könnte es das ganze Jahr lang Winter sein. Schön kalt. Und viel, viel, VIEL Schnee. Wenn ich auswandern würde, dann nach Norwegen, oder Alaska, oder Canada. Da wo es schön lang kalt ist. Und dunkel. Ich bin einfach ein Wintermensch und werde es immer bleiben. Daran kann auch der tollste Sommer nichts ändern. Ich verpreche euch aber, das Rezept wird vorerst nur ein Abstecher in den Winter bleiben, denn der kommt sowieso schneller als ihr alle wollt und da hab ich dann genug Zeit für tolle Leckereien. Der Herbst hat ja auch einiges zu bieten. Und wie sieht es mit euch aus? Welche ist eure liebste Jahreszeit und warum?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Bunter Herbst & Apfel-Zucchini-Schokokuchen

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Wer sagt denn, dass der Herbst trüb und trist sein soll? All diejenigen, die das glauben, die sollten nun den folgenden Beitrag aufmerksam lesen und anschauen. Denn gestern war ich, bepackt mit meiner Kamera, auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau Neu-Ulm unterwegs, das direkt vor meiner Haustür liegt. Dort bot sich mir ein farbenprächtiger Anblick: Blumenwiesen so weit das Auge reicht. In allen Farben sprießen dort noch immer tausende Blumen aus dem Boden und wenn man ganz genau hinhört, summt und brummt es überall.

Ein paar fleissige Bienen, Hummeln & Schmetterlinge tummeln sich auf den Blüten und schnappen sich die letzte Ration Nektar, die sie noch bekommen können. Ein paar davon haben sich direkt vor meiner Linse auf einer Pflanze niedergelassen; ein wunderschönes Pfauenauge hat extra für mich seine Flügel geöffnet und mir ein sagenhaftes Bild beschert. Diese ganzen Eindrücke möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und darum hab ich die Bilder einfach mit denen des heutigen Rezeptes vermischt. Und damit ihr auch seht, was für eine Blütenvielfalt noch auf den Wiesen steht, hab ich euch einen tollen Strauß gepflückt und auch den werdet ihr hier betrachten können.

Passend zum Herbst habe ich mir ein ganz besonderes Rezept herausgesucht. Einen Kuchen, den ich schon öfters gebacken habe, und der immer wieder mit seinem Geschmack überrascht. Der Herbst hält die wunderbarsten Gemüse- & Obstsorten für uns bereit und zwei davon vereint der Kuchen in sich: Äpfel & Zucchini. Das ganze wird dann noch mit Zartbitterschokolade abgerundet und man erhält einen Apfel-Zucchini-Schokokuchen. Die Kombination hört sich erst mal etwas gewagt an, aber der Kuchen ist unglaublich saftig und schmeckt einfach nach purem Herbst. Das Rezept stammt aus diesem Buch, ich habe es jedoch etwas abgewandelt.

Apfel-Zucchini-Schokokuchen 

Zutaten:

  • 200 g Mehl, vermischt mit
  • 1/2 Päckchen Backpulver und mit
  • 1/2 TL Natron
  • 3 Eier
  • 180 g brauner Zucker
  • 100 ml Pflanzenöl
  • 100 g Äpfel (Granny Smith), grob geraspelt
  • 100 g Zucchini, fein geraspelt
  • 50 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Handvoll gehackte Pistazien
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Kastenform fetten & mehlen (oder mit Backpapier auslegen. Ich verrate euch etwas weiter unten einen Trick, wie das am besten funktioniert), Äpfel grob raspeln, Zucchini fein raspeln, Zartbitterschokolade fein hacken.

Schritt 2: Eier, Zucker und Öl leicht aufschlagen. Nach und nach alle anderen Zutaten hinzugeben und (GANZ WICHTIG!!!) mit einem Holzlöffel und nicht mit dem Küchengerät!! vorsichtig umrühren. Der Teig darf nicht glatt gerührt werden. Er sollte eher klumpig aussehen. Den Teig sofort in die Form geben und unverzüglich in den Ofen stellen.

Schritt 3: Den Kuchen ca. 40 Minuten backen, 10 Minuten abkühlen lassen und dann erst aus der Form holen.

Die Backzeit kann etwas variieren, je nachdem wie feucht die Zucchini sind. (Je feuchter, um so länger) Nehmt am besten kleine, feste Zucchini, die sind nicht so wasserhaltig wie die großen. Der Kuchen schmeckt lauwarm sehr gut mit selbst gemachtem Apfelkompott oder kalt mit Sahne, die ihr nach dem Aufschlagen mit ein wenig Calvados verrühren könnt. Der zart schmelzende Apfel-Zucchini-Schoko-Traum steht bei mir nun auf einer Tortenplatte unter einem Glasdeckel, daneben der bunte Herbstblumenstrauß, beides thront auf dem Tisch und der wiederum steht in einer völlig chaotischen, von Umzugskartons verbarikadierten, Wohnung. Ja, der Umzug naht. Endlich! Noch ein Stück näher an meiner Traumküche.

Und wie versprochen verrate ich euch nun einen Trick, wie ihr am besten eine Kastenform mit Backpapier auslegen könnt. Eine Schere ist dazu nämlich nicht nötig. Nehmt euch ein großes Stück Backpapier und knüllt es so klein zusammen wie ihr könnt. Dabei dürft ihr gern angestaute Aggressionen (vorrausgesetzt ihr habt welche) auslassen, denn das Backpapier wird sehr dankbar darüber sein. Je kleiner ihr es nämlich zusammenknüllt, umso besser funktioniert das, was jetzt kommt: Spült die Kastenform mit lauwarmem Wasser aus, öffnet das zusammengeknüllte Backpapier und drückt es in die Form. Durch das Wasser haftet das Papier an der Form und durch die vielen tausend kleinen Knicke, die vom Knüllen kommen, könnt ihr das Papier schön bis in die Ecken drücken. Ein weiterer positiver Effekt des „Kastenform-mit-Backpapier-Auslegens“ ist, dass ihr den Kuchen danach perfekt aus der Form bekommt. Und theoretisch könnt ihr den Kuchen dann samt der Papiermanschette auf die Tortenplatte stellen. Sieht besonders gut aus, wenn das Backpapier weiß ist.

Nun kommen wir noch zur Auflösung des Gewinnspiels. Ich war wirklich überwältigt von den über 150 Kommentaren, die ihr unter dem Give-Away-Beitrag hinterlassen habt. Neuer Kommentarrekord für den Backbuben. *freu* Eigentlich habe ich die Gewinnerin bereits auf Facebook veröffentlicht, doch eine aufmerksame Userin hat mich darauf hingewiesen, dass man auf Facebook keine Gewinnspiele bewerben soll, keine Gewinner nennen darf und auch die „Gefällt mir“-Option nicht als Grundlage für den Gewinn benutzen darf (was ich zum Glück nicht tue). Also hab ich es wieder gelöscht. Da ich in Zukunft auf Nummer sicher gehen möchte, werde ich Gewinnspiele nur noch auf dem Blog bekannt geben und bei Facebook nur noch den Link zu einem Give Away setzen (was ja ein getarntes Gewinnspiel ist). Das Teilen von Give Away-Posts ist zum Glück nicht strafbar, also müsst ihr keine Angst haben, wenn ihr einen Beitrag meiner Backbube-Facebookseite teilt. Und nun kommt die Verkündung:

GEWONNEN HAT:   sanna1311

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Für sanna 1311 haben sich ihre 3 Stimmen gelohnt, denn sie hat nicht nur den Beitrag kommentiert, sondern ihn auch auf Facebook geteilt und auf ihrem Blog darüber geschrieben. Darum verlinke ich als Dank natürlich auch ihren Blog. Viel Spaß mit dem tollen Give Away der Schönhaberei.

Nun geht raus an die frische Luft, genießt die wundervolle Herbstsonne, lasst euch den Wind um die Ohren pusten und pflückt noch ein paar Herbstblumen, denn die lassen nicht nur euer Herz sondern auch einen noch so chaotischen Raum erstrahlen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube